Agile Software-Entwicklung

Simone Kohl

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Das Ziel eines Softwareentwicklers und des Entwicklungsteams ist es, dem Kunden den größtmöglichen Nutzen zu bieten. Agile Prinzipien sollen in erster Linie den Teams helfen, sich mit einfachen Techniken auf ihre Ziele zu konzentrieren.

Hintergrund

Der Informatiker Kent Back und sein Team schufen 1999 die theoretischen Grundlagen für die agile Softwareentwicklung. Im Jahr 2001 formulierten sie das “Agile Manifest”, es enthält die Prinzipien der agilen Softwareentwicklung. Diese Form der Softwareentwicklung unterscheidet sich vor allem vom klassischen Modell, da die Funktionalität und der Benutzer im Mittelpunkt stehen. Das Agile Manifest besteht aus 12 Prinzipien, über die wir bereits einen Blogpost geschrieben haben: Zusätzliche Prinzipien für agiles Projektmanagement.  

Scrum-Entwicklung

Bei Scrum geht es darum, Projekte über eine Reihe von Sprints zu entwickeln. Zu Beginn führt der Scrum Master eine Planungssitzung durch. In dieser Sitzung bekommen die Teammitglieder eine Liste von Aufgaben und sie entscheiden, wie viele Aufgaben und welche Aufgaben im Sprint erledigt werden können. Dafür erledigen die Teammitglieder die Aufgaben während des Sprints. Jeden Tag finden Daily Scrums statt, in denen jeder die Möglichkeit hat, über Hindernisse zu berichten und seine Arbeit mit den anderen Teammitgliedern zu vergleichen. Am Ende des Sprints gibt es ein Sprint Review, bei dem Feedback gegeben und neue Funktionalität demonstriert werden kann.

Die wichtigsten Artefakte

Das wichtigste Artefakt in Scrum ist zunächst einmal das Produkt selbst. In Scrum soll das Team das Produkt am Ende des Sprints in einen potentiell auslieferbaren Zustand bringen. Das Backlog enthält am Ende die kompletten Funktionalitäten, die noch zu einem Produkt hinzugefügt werden müssen.

Die beliebteste Art, das Backlog zu erstellen, sind die User Stories. Dies sind kurze Beschreibungen der Funktionen.

Weitere Artefakte sind das Sprint Burndown Diagramm und das Release Burndown Diagramm. Das Burndown-Diagramm zeigt die verbleibende Arbeitslast in einem Sprint. Es hilft dabei, festzustellen, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Fazit

Mit der agilen Arbeitsweise ist es möglich, flexibel auf die Wünsche des Kunden einzugehen. Und auch, die Risiken im Entwicklungsprozess zu minimieren.


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